Alles rund um das Thema Insolvenz

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Antragstellung Regelinsolvenz – und dann?

14.02.2020

LESEZEIT:

Antragstellung Regelinsolvenz: Erlangen Sie Restschuldbefreiung

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Erst die Antragstellung – und dann?

Der ausgefüllte Insolvenzantrag ist schriftlich beim zuständigen Amtsgericht einzureichen. Dazu gehört neben dem Antrag eine Vermögensübersicht, die Gläubigerliste sämtlicher Gläubiger und die Liste möglicher Schuldner. Alles zusammen stellt den Antrag zur Antrag zur Antragstellung Regelinsolvenz dar. Bei natürlichen Personen muss zusätzlich ein Antrag auf Restschuldbefreiung sowie ein Antrag auf Verfahrenskostenstundung gestellt werden, insofern die Kosten nicht gedeckt werden können. Doch was passiert nach der Antragstellung?

Prüfung durch das Gericht

Innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen wird das Gericht prüfen, ob einer der sieben Insolvenzgründe vorliegt. Dieser ist bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gegeben. Um vielen Unternehmen den Sanierungsprozess zu erleichtern und den Betrieb zu erhalten, kann der Insolvenzantrag auch bereits gestellt werden, wenn drohende Zahlungsunfähigkeit vorliegt. Daneben wird das Gericht prüfen, ob die Unterlagen vollständig und ob das richtige Amtsgericht ausgewählt wurde. Allerdings kann das Verfahren nur eröffnet werden, wenn die Verfahrenskosten gedeckt sind. Nur natürliche Personen dürfen einen Antrag auf Verfahrenskostenstundung stellen. Selbst bei kleineren Verfahren können sich die Kosten hier auf 2.000 bis 4.000 Euro belaufen. Mit einem Stundungsantrag kann das Verfahren schließlich eröffnet werden.

In der Zeit davor ist das Gericht befugt, einen vorläufigen Insolvenzverwalter zu bestellen. Er ist zur Sicherung des Vermögens beauftragt und kann bereits laufende Pfändungen zu Gunsten aller Gläubiger revidieren.

Antragstellung Regelinsolvenz: Der Eröffnungsbeschluss

Nach etwa sechs Wochen ergeht der Eröffnungsbeschluss zum Insolvenzverfahren und das Verfahren wird öffentlich gemacht. Der Beschluss bestimmt Ihren Insolvenzverwalter, der Sie in Kürze kontaktieren wird. Vollstreckungsmaßnahmen oder Aufforderungen von Gläubigern müssen Sie nun nicht mehr nachgehen. Der Insolvenzverwalter kümmert sich um diese Aufgaben und besitzt den Überblick über Ihr Vermögen.

 

 

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