Vorsicht: die teuersten Fehler in der Insolvenz

14.02.2020

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Fehler in der Insolvenz:

Das Anmelden der Insolvenz ist oftmals kein leichter Schritt. Allerdings sollte das Insolvenzverfahren auch nicht als große Belastung oder schwarzer Fleck im Leben angesehen werden. Viele erfolgreiche Unternehmen standen einmal am Ende ihrer Existenz. Wichtig in diesem Punkt ist es, Fehler zu vermeiden und die Insolvenz schnellstmöglich hinter sich zu bringen.

 

Wohlverhaltensphase beachten und an Regeln halten

Lassen Sie in der Insolvenz nie die Restschuldbefreiung aus den Augen. Diese können Sie jedoch nur erreichen, wenn Sie sich in der Wohlverhaltensphase richtig benommen haben. Grundsätzlich dauert diese Zeit sechs Jahre, kann jedoch auf fünf Jahre verkürzt werden. Voraussetzung hierbei ist, dass Sie die Kosten des Verfahrens tragen. Können Sie zusätzlich 35 Prozent der Forderungen bedienen, ist die Wohlverhaltensphase nach drei Jahren beendet. In dieser Zeit müssen Sie sich jedoch an die vorgeschriebenen Regeln halten und das pfändbare Einkommen abgeben. Ein Verstoß gegen die Regeln, wie beispielsweise die Auskunftspflicht, kann Sie die komplette Restschuldbefreiung kosten. Dieses Risiko muss in der Insolvenz zwingend vermieden werden.

Insolvenz im Ausland?

Hüten Sie sich vor den verlockenden Angeboten aus dem Ausland. In manchen europäischen Ländern kann die Insolvenz innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Dafür müssen Sie jedoch den Wohnsitz in Deutschland komplett aufgeben und beispielsweise in Lettland oder Frankreich gemeldet sein. Sie benötigen eine Wohnung, einen Arbeitsplatz und müssen ständig erreichbar sein.

Kontakt zur Hausbank

Bei der Insolvenz in Deutschland sollten Sie regen Kontakt zur Hausbank pflegen. Andernfalls werden Ihnen Konten oder Kredite schnell gekündigt. Wandeln Sie das Girokonto in ein P-Konto um und lassen es als Guthabenkonto laufen. Sobald es Schwierigkeiten mit der Bank gibt, wenden Sie sich an Ihren Insolvenzverwalter.

 

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