Grobablauf der Regelinsolvenz – diese Schritte gehören dazu

14.02.2020

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Grobablauf der Regelinsolvenz?

Die Regelinsolvenz ist für viele Selbstständige und Unternehmer der einzige Ausweg aus einer überschuldeten Lage. Dabei können Sie schneller in die Insolvenz geraten, als gedacht. Der Insolvenzantrag darf auch durch einen Insolvenzgläubiger gestellt werden, wenn Sie noch keinen eigenen Antrag beim zuständigen Insolvenzgericht abgegeben haben. Doch was passiert danach? Viele Schuldner lassen sich beruhigen, wenn Sie den Grobablauf der Regelinsolvenz kennen.

Vor dem eigentlichen Verfahren

Mit dem Eröffnungsantrag kann auch ein Antrag auf Eigenverwaltung gestellt werden. Diese Option beruhigt viele Geschäftsführer, da sie ihren Betrieb unter der Regie von einem Insolvenzverwalter fortsetzen können. Gleichzeitig sollte auch der Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt werden und möglicherweise auch der Antrag auf Verfahrenskostenstundung. Danach liegen alle Unterlagen dem Gericht vor. Hier ist zu prüfen, ob der Antrag soweit zulässig ist, ob noch genügen Insolvenzmasse vorhanden ist und ob überhaupt ein Insolvenzgrund vorliegt. Am besten sollten die Verfahrenskosten direkt von der Insolvenzmasse gedeckt werden. Zeitgleich wird ein vorläufiger Insolvenzverwalter bis zur Verfahrenseröffnung eingesetzt. Er soll bereits alle Sicherungsmaßnahmen des Gerichts vornehmen, damit das Unternehmen nicht weiter an Masse verliert durch mögliche Vollstreckungsmaßnahmen im Insolvenzverfahren der Gläubiger.

Das Insolvenzverfahren beginnt

Nach dem ersten Gutachten folgt der Eröffnungsbeschluss, mit dem das Verfahren eröffnet ist. Es wird ein Insolvenzverwalter bestimmt, der die Führung des Unternehmens übernimmt. Die Gläubiger müssen nun die Forderungen anmelden und werden zu einem Prüfungstermin eingeladen. Hier entscheidet sich auch, wer zur Gläubigerversammlung gehört. Der Insolvenzverwalter gibt sein Bericht darüber ab, wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll und die Gläubigerversammlung muss sich ebenso entscheiden (Ablauf der Gläubigerversammlung). Danach wird das Unternehmen liquidiert und das Schuldnervermögen verwertet. Nach einem Schlusstermin endet das Verfahren und es wird über die Restschuldbefreiung entschieden.

 

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