„Nur wenige Insolvenzrichter sind empfehlenswert“

15.02.2020

LESEZEIT:

„Nur wenige Insolvenzrichter sind empfehlenswert“:

so lautet die Pressemitteilung des Fachverlags JUVE vom 24.03.2014. Das ist das Ergebnis einer JUVE-Umfrage unter ca. 150 auf Insolvenzverwaltung und Restrukturierung spezialisierten Kanzleien. Näheres dazu: „Nur in wenigen der über 180 zuständigen Amtsgerichten halten die Berater von Gläubigern und Schuldnerin die Richter für insolvenzrechtlich kompetent“.

Worin liegt diese Einschätzung begründet?

Es fehlt an Insolvenzrichtern mit Herzblut

Es gibt nur wenige Richter, die bei vollem Deputat ausschließlich und mit Herzblut Insolvenzrichter sind. Der Großteil der Richter sind in der Hauptsache Zivil- oder Familienrichter, die nebenher mit einem Anteil von etwa nur 20 % ihrer Tätigkeit Insolvenzrichter sind.

Keine Änderung trotz ESUG

Deshalb gab es die Vorlage des Gesetzgebers im ESUG-Gesetzgebungs-verfahren, die Zuständigkeiten in den einzelnen Landgerichtsgerichten zu konzentrieren, um die Kompetenz zu steigern. Dieses Reformvorhaben scheiterte jedoch an dem Einspruch der Länder. Geblieben ist allein die Vorschrift im Gerichtsverfassungsgesetz, wonach ein Richter in Insolvenzsachen über belegbare Kenntnisse auf den Gebieten des Insolvenzrechts, des Handels- und Gesellschaftsrechts sowie Grundkenntnisse der für das Insolvenzverfahren notwendigen Teile des Arbeits-, Sozial- und Steuerrechts sowie des Rechnungswesens haben soll. Stehen Sie vor der Entscheidung, einen Insolvenzantrag zu stellen und Sie wissen nicht, was Sie beim Gericht erwartet, wenden Sie sich an uns.

Nur wenige Insolvenzrichter sind empfehlenswert leider: Die Rechtsanwälte und ein Fachanwalt für Insolvenzrecht mit den Standorten Göppingen, Leonberg und Stuttgart zeigen Ihnen den richtigen Weg.

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