Risikoanalyse in kleinen mittelständischen Unternehmen

06.08.2020

LESEZEIT:

Wer die Risiken analysieren kann, kann voranschreiten und unternehmerische Erfolge feiern.

Der Mittelstand gilt ganz zurecht als Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Der Ruf, „Exportweltmeister“ zu sein, vor allem auch der flexible Umgang mit Online-Tendenzen im Exportmarkt machen den Staat weltweit anerkannt.

Gerade die Internationalisierung, auch wenn vielfach durch erstarkte Online-Konkurrenz erzwungen, ist selbstverständlich geworden.

Hand in Hand mit diesen Entwicklungen werden Risiken jedoch auch deutlicher.  Diesen wollen wir uns hier für Sie widmen. Denn nur wer Risiken analysieren kann, weiß wie das Unternehmen für die Zukunft gewappnet ist.

Was ist ein Risiko?

Der Geschäftsführer ist wie ein Pilot:

Er muss im Firmen-Cockpit sein Unternehmen an Hand der auflaufenden Kennzahlen steuern. Dabei sollte er sich nicht nur auf Statistiken verlassen, sondern auch einmal auf seinen Bauchgefühl hören: Das gilt in Bezug auf Entscheidungen darüber, ob das Vorgänge im Unternehmen so stimmen können und wo und wie er noch etwas tun kann, was vielleicht etwas kreativer und innovativer ist, als nur auf Zahlen zu schauen.

Gestandene Unternehmer haben eine untrügliche Witterung dafür, wo Fallstricke lauern könnten.

Sie spüren geradezu, wo ein Risiko besteht.

Oder auch nicht - dann wird es problematisch.

Vier Schritte zur Insolvenzprophylaxe im Mittelstand

Wir helfen Ihnen dabei, ein für Ihr Unternehmen passendes Risikomanagement aufzubauen. Das gehört zu unseren Beratungsleistungen.

Zusammen mit Ihnen gehen wir in vier Schritten vor.

1. Risiken identifizieren

Wir checken, welche Risiken wann unter welchen Bedingungen eintreten können.

2. Risiken analysieren und bewerten

Wir prüfen die möglichen Folgen, die entstehen, wenn die identifizierten Risiken eintreten. Anhand der Folgen stufen wir die Risiken nach einer Schadensskala ein.

3. Risiken ausschalten

Wir suchen Lösungen dafür, um Risiken gar nicht erst entstehen zu lassen, sie zu umgehen und zu minimieren.

4. Chancen suchen und Risiken in Kauf nehmen

Zugleich setzen wir die potentielle Schadensdimension in Relation zudem, was ihr Unternehmen und Ihre Stakeholder demgegenüber gewinnen können. Daraus entsteht dann eine Art „Chancen – Risiken-Portfolio“.

Stimmt die Relationen, können Sie ein Risiko auch einmal eingehen.

Denn Risikomanagement soll keineswegs nur zur dauerhaften Unterlassen führen, sondern die Chancen, die Risiken auch eröffnen, durchaus mit einzubeziehen.

Tipp: Nutzen Sie jetzt sofort unseren Schnell-Check, um dann in vollem Umfang von unserer kostenlose Ersteinschätzung zu profitieren.

Frühwarnsystem im Unternehmen einrichten

Der Gesetzgeber will, dass Unternehmen sich systematisch mit ihrer Risikosituation befassen und Ansätze zu Fehlentwicklungen bereits im Keim ersticken.

Damit verfügen die Unternehmen über ein Frühwarnsystem, auf dessen Vorzüge auf wir als Sanierungsberater immer wieder hinweisen.

Nach dem Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) zählt das Risikomanagement zu den Kerntätigkeiten unternehmerischen Handelns.

Es ist ein wichtiges Element jeder Corporate Governance und entspricht genau derselben sorgfältigen Vorgehensweise,  wie sie bei einer Due Diligence - Prüfung etwa vor einem Börsengang oder dem Erwerb von Immobilien oder eines Unternehmens geboten ist.

Besonders auf Liquidität achten: Drei Tipps

Wenn sich die KMU auch durch deutliche Stärkung auszeichnen, so haben sie doch - gleich in welcher Branche - gegenüber Großkonzernen einen Schwachpunkt: Ihre geringe Größe. Denn damit können sie Problemlagen schlechter kaschieren und kaum auf andere Unternehmensbereiche oder florierenden Tochtergesellschaften im In- und  Ausland verlagern oder dort gar verstecken.

Vor allem sind sie nur selten mit solch starken Finanzmitteln ausgestattet wie Großunternehmen.

KMU müssen somit immer konsequent auf den Cashflow achten, ihre Liquidität im Auge behalten, weil jede Deckungslücke und jeder Liquiditätsengpass schnell in eine Liquiditätskrise mit drohender Zahlungsunfähigkeit münden kann.

1. Tipp: Frühwarnsystem

Richten Sie sich ein Frühwarnsystem ein, damit Ihnen gefährdete oder ausfallende Forderungen sofort anzeigt und Sie über den aktuellen Liquiditätsstatus informiert werden.

2. Tipp: Controlling

Controlling, das kurz- und langfristige Liquiditätsentwicklungen (etwa Zahlungseingänge einerseits und feste Finanzanlagen andererseits) gleichermaßen dokumentiert und Handlungsoptionen aufzeigt, ist ebenso unabdingbar.

3. Tipp: vorausschauende Vertragsgestaltung bei internationalen Forderungen

Weil Gerichtsurteile aus Deutschland nur in Ländern mit EU-Vollstreckungsabkommen umgesetzt werden, sollten Verträge in Bezug auf internationale Forderungen vorausschauend gestaltet werden. Nehmen Sie in ihre Verträge eine Klausel zur Einschaltung eines Schiedsgerichts auf. Und am besten: Bestehen Sie auf Vorkasse!

Wie Sie das Risiko managen

Bitte lesen Sie in meinem Expertenlexikon weiter. Meine Texte sind in Unternehmersprache geschrieben, vermitteln eine starke erste Orientierung in einer Unternehmenskrise. Sie finden weitere Beiträge u.a. zu diesen Themen:

Krisen erkennen

Potenzialanalyse

Turnaround Management

Wir bieten Ihnen einen umfassenden Service:

Es wird unsere Aufgabe sein, Sie von der Beratung bis hin zur Umsetzung der besprochenen Strategie zu begleiten.

Dabei umfasst unser Leistungspaket neben den rechtlichen, auch die steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten. Ganz gleich in welcher Rechtsform Sie Ihre Unternehmung betreiben: Unser zufriedener Mandantenstamm besteht aus Einzelunternehmern, Personengesellschaften bis hin zu Kapitalgesellschaften.
 
Profitieren Sie von unserer ganzheitlichen Beratungsphilosophie: Wir bringen Sie an Ihr Ziel als Ihr persönlicher
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Mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zu vielen anderen Themen finden Sie auf der Homepage der Kanzlei Schmidt. Für hilfreiche Videos zu anderen Fragestellungen klicken Sie hier.

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