Schutzschirm: Hauptverfahren und Entschuldung nach ESUG

09.03.2020

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Hauptverfahren und Entschuldung:

Entschuldung nach ESUG: Mit der Eröffnung des Schutzschirmverfahrens werden alle Sanierungsmaßnahmen begonnen. Im Hauptverfahren gelangen diese zur Fortsetzung oder werden gar vollendet. Dabei liegt die Aufmerksamkeit hauptsächlich auf den Gläubigern. Schließlich sollen sie ihre Zustimmung zum Insolvenzplan geben, um das Unternehmen zu entschulden.

Die Gläubigerversammlung

Die erste Gläubigerversammlung findet etwa drei Monate nach der Eröffnung des Hauptverfahrens statt. Der Geschäftsführer und Sanierungsberater müssen den Gläubigern alle Fragen beantworten. Deshalb ist eine gute Vorbereitung auf diese Versammlung sehr wichtig. Letztlich entscheiden die Gläubiger über die Zukunft und das Schicksal des Unternehmens. In der Regel verlaufen die Versammlungen allerdings ohne große Komplikationen.

Fertigstellung des Insolvenzplans

Mit Beendigung der Gläubigerversammlung muss der Insolvenzplan fertiggestellt werden. Die Gläubigerversammlung stimmt ab und reguliert hier die Verteilungsquote. In der Regel liegen die Insolvenzpläne mit einer Quote zwischen 5 und 20 Prozent. Die übrigen Forderungen entfallen, wenn die Gläubiger diesem Plan zugestimmt haben. Dies geschieht in einer neuen Gläubigerversammlung. Deutliche Erleichterungen in der Gesetzeslage nach ESUG gibt es, wenn die Gläubiger mit einem Insolvenzplan besser gestellt werden, als bei Abwicklung oder Verkauf der Firma. So hat ein Gläubiger beispielsweise automatisch zugestimmt, wenn er zur Versammlung nicht erscheint. Außerdem gilt innerhalb einer Gruppe von Gläubigern oder zwischen den einzelnen Gruppen immer die einfache Mehrheit. Sobald der Plan festgelegt und abgesegnet ist, werden die Gläubiger laut Plan bedient. Danach folgt das Aufheben des gerichtlichen Verfahrens und das Unternehmen gilt als schuldenfrei und somit saniert. Wir unterstützen Sie gern bei der Entschuldung des Unternehmens und erstellen mit Ihnen gemeinsam einen passenden Insolvenzplan. Informationen erhalten Sie in einem ersten Gespräch unter:

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