Was versteht man unter Due Diligence?

13.02.2020

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Die Due Diligence Prüfung beschreibt eine detaillierte Untersuchung für ein potenzielles Beteiligungsunternehmen. Demnach ist die Prüfung als Grundlage für eine Investmententscheidung zu sehen und kann auch im Insolvenzfall eine wichtige Rolle spielen. Wörtlich übersetzt ist mit „gebührender Sorgfalt“ heranzugehen.

Eine derartige Untersuchung kommt immer dann zum Einsatz, wenn Unternehmen zusammengeschlossen werden sollen oder wenn es um Beteiligungen geht. Hierbei muss geprüft werden, welche Fähigkeiten das Unternehmen besitzt und worauf man sich genau einlässt. Demnach umfasst die Due Diligence ein großes Repertoire an Untersuchungen und Analysen. Die Ergebnisse werden bei Unternehmenskäufen später auch Bestandteil des Kaufvertrages sein. Dabei lassen sich die Prüfungen in verschiedenen Unternehmensbereichen durchführen. Vorrangig sind die finanzwirtschaftlichen Prüfungen inklusive Bilanz, Rechnungswesen und Controlling. Die Initiative zur Due Diligence kann hierbei sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer ausgehen. Durchgeführt wird sie letztlich vom Unternehmen selbst oder von spezialisierten Wirtschaftsprüfern. Das komplette Vorgehen kann eine Zeit von etwa drei bis sechs Monaten in Anspruch nehmen und gliedert sich in verschiedene Phasen. Neben einem Screening als Grobanalyse folgen eine Feinanalyse und intensive Gespräche mit dem Management.

Due Diligence als Risikofrüherkennung

Die Due Diligence Prüfung kann auch im Vorfeld einer Insolvenz durchgeführt werden. Hier lassen sich Haftungsrisiken des Gesellschafters einer GmbH beispielsweise deutlich besser erkennen. Außerdem sind Ergebnisse und Effekte in der Liquidität mit einzurechnen. Auch alle anderen Auswirkungen der Insolvenz lassen sich mit dieser Untersuchung besser abschätzen.

 

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