Online Beratung

Schnell, diskret, kompetent

Soforthilfe im Insolvenzverfahren

Verschuldung ist kein Einzelfall

In Deutschland gibt es mehr als 6,9 Millionen überschuldete Haushalte. Dabei gibt es viele Gründe, in eine finanzielle Schieflage zu geraten, welche entgegen gängiger Vorurteile nicht immer mit unvernünftigem Verhalten zu tun haben. Häufig geraten Familien und Privatpersonen unbeabsichtigt in die „Schuldenfalle“. Bei unerwarteten Belastungen können viele ihre Rechnungen plötzlich nicht mehr bezahlen und wissen nicht weiter.

Aber es gibt auch viele Ursachen, als Unternehmen oder Selbstständiger in Liquiditätsschwierigkeiten zu kommen. Zusammen mit unserer Expertise in Unternehmensberatung und -sanierung können wir unser Wissen als Fachanwälte mit profunder Erfahrung als Insolvenzverwalter kombinieren. Durch unsere Online Beratung erhalten Sie eine diskrete und kompetente Soforthilfe – egal ob als Privatperson oder als Unternehmen.

Online Beratung für Privatpersonen und Unternehmen

Icon eines Blatt Papiers mit einem Pfeil darunter
Online-Formular ausfüllen
Icon eines Terminkalenders mit einem Pfeil darunter
Terminvereinbarung für Beratungsgespräch
Icon einer Lupe mit einem Pfeil darunter
Sofortige Analyse Ihrer Situation
Icon einer Person mit Headset mit einem Pfeil darunter
VideoCall per Skype oder Telefongespräch mit einem unserer Rechtsanwälte

Nutzen Sie unsere Online Beratung

Wir helfen Ihnen, den besten Weg zu finden

Über unsere Online Beratung erhalten Sie schnelle, diskrete und kompetente Hilfe zu Ihrem Privat- oder Regelinsolvenzverfahren. Füllen Sie hierzu das Online-Formular aus, geben Sie an, ob es sich bei Ihnen um ein Privat- oder Regelinsolvenzverfahren handelt und vereinbaren Sie einen Termin mit einem unserer Rechtsanwälte. Während eines Telefongesprächs oder VideoCall per Skype klären wir mit Ihnen alle Schritte und erforderlichen Maßnahmen zu Ihrem individuellen Fall.

Vorteile der Online Beratung

Zeitersparnis durch einen schnellen Erstkontakt per Online-Formular

Diskrete Übermittlung Ihrer Daten

Sofortige Analyse Ihrer Situation

Zeitlich flexible Beratung durch einstündiges Skype-Telefonat

Kostentransparenz (230€ / Stunde für Privatpersonen, 360€ / Stunde für Unternehmen)

Ihr Weg aus der Schuldenfalle beginnt mit Ihrem ersten Schritt: dem Weg zu uns. Ob Sie gefährdet sind, welche Unterlagen Sie für Ihr Insolvenzverfahren benötigen und alles, was Sie wissen müssen, finden Sie in den untenstehenden Fragen rund um die Privatinsolvenz.

Zehn Fragen zur Privatinsolvenz

Bin ich gefährdet?

Wenn Ihre Ausgaben Ihre Einnahmen übersteigen, muss nicht gleich ein Vermögensverfall drohen. Nehmen jedoch Ihre Zahlungsverpflichtungen und somit die Schulden auf Dauer zu, dann ist es für Sie höchste Zeit zu handeln und sich fachkundig beraten zu lassen.

Wann sollte ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

Je eher, desto besser. Denn im frühen Stadium einer drohenden Insolvenz lässt sich oftmals noch Vieles ins Positive bewegen. Warten Sie also nicht zu lange. Haben Sie keine falsche Scham und gehen Sie den entscheidenden Schritt: Sprechen Sie mit Beratungsprofis, die Ihre finanzielle Schieflage mit einem straffen Finanzplan wieder ins Gleichgewicht bringen können. So haben Sie frühzeitig die Chance, eine drohende Insolvenz zu vermeiden.

Kann ich mir einen Anwalt leisten?

Ja. Niemand muss Angst haben, dass er sich einen Rechtsanwalt oder ein Insolvenzverfahren nicht leisten kann. Denn die Kosten sind gesetzlich geregelt. Vor Einleitung des Insolvenzverfahrens wird unverbindlich geprüft, ob ein Anspruch auf staatliche Beratungshilfe besteht. Wir treffen dann mit Ihnen eine individuelle Kostenvereinbarung, abgestimmt auf Ihre persönliche Leistungsfähigkeit. Damit sorgen wir nicht für eine zusätzliche Belastung, sondern eröffnen Ihnen einen Freiraum für Ihre finanzielle Gesundung.

Wann kann ich Privatinsolvenz beantragen?

Jede natürliche Person darf ein Verbraucherinsolvenzverfahren beantragen, wenn sie z. B. Schulden nicht mehr begleichen und Gläubiger nicht mehr bedienen kann, wenn eine Überschuldung mit Zahlungsunfähigkeit besteht oder wenn vollstreckbare Titel samt Gerichtskosten oder drohende Pfändungen vorliegen.

Alle Menschen mit Wohnsitz in Deutschland haben ein Anrecht auf ein Insolvenzverfahren und können Privatinsolvenz beantragen.

Das gilt für Arbeitnehmer und Beamte, Arbeitslose und Empfänger von Harz IV, für Hausfrauen und Familienmütter sowie für Rentner und Pensionisten. Auch wenn die Privatinsolvenz generell, wie derName schon sagt, nur Privatpersonen möglich ist, so macht das Gesetz doch eine Ausnahme: Unternehmen dürfen trotz Gewerbe oder freiberuflicher Tätigkeit in die Privatinsolvenz gehen, sofern ihr Betrieb als klein eingestuft wird. Kleinunternehmer werden dann wie Privatpersonen behandelt. Gleiches gilt für Unternehmer und ehemalige Selbstständige, deren Tätigkeit erfolglos und in Überschuldung stecken geblieben ist.

Unser Tipp:
Schalten Sie uns ein. Nicht nur Betroffene selbst, sondern auch deren Gläubiger dürfen Privatinsolvenz beantragen. Meist geschieht das durch öffentliche Stellen wie Finanzämter, Berufsgenossenschaften oder Krankenkassen. Liegt Ihnen ein solcher Antrag vor, ist sofortige Reaktion gefragt.
Welche Unterlagen muss ich vorlegen?

Sie müssen einreichen:

  • eine Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses,
  • Ihre letzte Gehaltsabrechnung oder Ihren letzten Bescheid der Bundesagentur für Arbeit,
  • Ihren aktuellen Mietvertrag,
  • alle Ihre Versicherungsverträge,
  • alle Unterlagen zu Ihren Gläubigern.
Warum ist eine vollständige Gläubigerliste so wichtig?

Sie müssen darlegen, wie es um Ihr Vermögen aktuell steht. Dazu müssen Sie genau wissen, wie viele Gläubiger Sie haben und wie hoch die einzelnen Forderungen sind. Stellen Sie eine Liste Ihrer sämtlichen Gläubiger zusammen – lückenlos und mit äußerster Sorgfalt. In der Gläubigerliste stehen u.a.

  • die Höhe der Einzelforderungen,
  • die Höhe der Gesamtforderung,
  • die zustellungsfähigen Anschriften der Gläubiger

Die Liste muss nicht nur richtig, sondern auch vollständig sein. Als Schuldner müssen Sie dies mit Ihrer Unterschrift bestätigen. Eine falsche oder unvollständige Gläubigerliste gefährdet Ihre Restschuldbefreiung nach Ablauf des Insolvenzverfahrens. Zudem setzt die korrekte Anfertigung einer solchen Liste ein bestimmtes Fachwissen voraus, um zwischen Gläubiger, Gläubigervertretung oder gesetzlicher Vertretungsbefugnis zu unterscheiden.

Wie erfolgt die Anmeldung zu einem Privatinsolvenzverfahren?

Der Antrag auf Einleitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens ist mit einem amtlichen Vordruck beim zuständigen Amtsgericht zu stellen. Er legt alle persönlichen Verhältnisse offen, in denen Sie sich zurzeit befinden. Das Gericht verlangt überdies einen Nachweis, dass Sie eine außergerichtliche Einigung versucht haben und diese gescheitert ist.

Unser Tipp:
Überlassen Sie uns die Anmeldung. Wenn Sie Ihre Abtretungserklärung uns gegenüber unterschrieben haben, reichen wir als Ihre Verfahrensbevollmächtigten sofort alle nötigen Unterlagen zu Ihrer Entlastung für Sie ein.
Wie lange dauert eine Privatinsolvenz?

Früher dauerte eine Privatinsolvenz sechs Jahre. Heute hat der Gesetzgeber die Privatinsolvenz unter entsprechenden Voraussetzungen auf drei Jahre verkürzt. Gleich geblieben ist jedoch die Abfolge der drei Phasen des Verfahrens.

Phase 1

Die Vorbereitungsphase (sechs Wochen). Die Verbraucherinsolvenz beginnt nicht zwingend mit dem Antrag, sondern bereits mit der Einschätzung der persönlichen Lage. Sind Schulden nicht mehr tragbar? Besteht eine Zahlungsunfähigkeit? Häufen sich die Mahnkosten?

Unser Tipp:
In dieser Phase entwickeln wir mit Ihnen einen individuellen Plan und sichern Ihr unpfändbares Vermögen.

Phase 2

Das eigentliche Verbraucherinsolvenzverfahren (ein Jahr). Start etwa fünf bis sechs Wochen nach Antragstellung.

Unser Tipp:
Zur Verwaltung Ihres gesamten Vermögens steht Ihnen ein Insolvenzverwalter zur Seite. Er ist mit allen Rechten ausgestattet, verwertet ausschließlich Ihr pfändbares Vermögen und verteilt es an die Gläubiger. Außerdem sichert er Ihnen unpfändbare Einkünfte vor anderen Ansprüchen.

Phase 3

Die Wohlverhaltensphase (bis zu sechs Jahre). Der längste Abschnitt ist zugleich der zentrale Punkt der Schuldenbefreiung. Er beginnt mit der Schlussverteilung an die Gläubiger und dauert im besten Fall drei Jahre, sofern die Gläubiger mit einer Quote von 35 Prozent befriedigt sind. Geschieht das nicht, dauert er fünf Jahre, sofern der Schuldner zumindest die Verfahrenskosten zahlt. Im anderen Fall dauert der Abschnitt sechs Jahre.

Unser Tipp:
Schalten Sie uns bei Fragen immer wieder ein. In dieser Zeit erhalten Sie regelmäßig einen Fragebogen, den Sie korrekt ausfüllen müssen. Mit dem Insolvenzrecht selbst werden Sie nicht mehr in Berührung kommen; Sie müssen auch keine Termine mehr wahrnehmen.
Bekomme ich eine Restschuldbefreiung?

Sobald das Verfahren eröffnet ist, müssen die Gläubiger die bisherige Verfolgung ihrer Interessen beenden. Für Sie als Schuldner bedeutet das: Mit Beendigung der Verbraucherinsolvenz erlangen Sie Restschuldbefreiung und beginnen ein neues, schuldenfreies Leben.

Prinzipiell kann jeder Schuldner die Restschuldbefreiung erhalten – unabhängig von seiner beruflichen Situation, der Höhe der Schulden oder seines Alters. Dies muss er schon bei Verfahrenseröffnung beantragt haben. Ab diesem Zeitpunkt sind alle Forderungen von Gläubigern nicht mehr gültig und dürfen nicht mehr vollstreckt werden. Der Schuldner ist somit frei von Regressansprüchen von Mitschuldnern oder Bürgen. Versagt wird Schuldnern die Restschuldbefreiung nur in besonderen Fällen, über die wir Sie in einem persönlichen Gespräch rechtzeitig informieren.

Unser Tipp:
Stellen Sie bereits bei Insolvenzeröffnung einen Antrag auf Restschuldbefreiung.
Welche Pflichten habe ich während der Wohlverhaltensphase?

Sie müssen fünf Regeln einhalten:

  • eine angemessene Tätigkeit ausüben,
  • eventuell anfallendes Erbvermögen zur Hälfte sofort dem Insolvenzverwalter übergeben,
  • jeden Wohnungswechsel unverzüglich anzeigen,
  • Zahlungen stets nur an den Insolvenzverwalter und keinesfalls an Dritte leisten,
  • sämtliche Vermögensverzeichnisse an den Insolvenzverwalter übermitteln.
Oder rufen Sie uns an:

Wir stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

Foto von Rüdiger Schmidt. Fachanwalt für Insolvenzrecht und Sanierungsberater

Rüdiger Schmidt

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Sanierungsberater

Bestellformular Online Beratung

Bundesweite Erstberatung

Die Ursachen einer Überschuldung liegen oftmals in unerwarteten Ereignissen im Leben der Betroffenen begründet. Aus einer anfänglichen Verschuldung wird in einem schleichenden Prozess dann zwangsläufig eine Überschuldung. Wir helfen Ihnen deutschlandweit im direkten Dialog auf Augenhöhe weiter und lösen Ihr Problem – ganz gleich, ob es sich in Ihrem Fall um eine Privat- oder um eine Regelinsolvenz handelt.

Nutzen Sie die Erstberatung unserer Kanzlei, um einen ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen.Eine nachvollziehbare Kostentransparenz liegt uns im Umgang mit unseren Mandanten am Herzen. Vereinbaren Sie mit einem unserer kompetenten Mitarbeiter eine Erstberatung per Telefon oder VideoCall per Skype, berechnen wir bei Privatpersonen maximal 230 € und bei Unternehmen
360 € inkl. Umsatzsteuer.

Platzhalter Online Beratung  (Ich bin: Privatperson) 230,00  Modify & complete order below
Platzhalter Online Beratung  (Ich bin: Unternehmer) 360,00  Modify & complete order below

Rechnungsdetails

Deutschland

Geben Sie bitte drei Terminvorschläge an*

Deine Bestellung

Product
Quantity
Total
×
Online Beratung
1
230,00 
Cart Subtotal 230,00 
Order Total 230,00  (inkl. 36,72  Tax)

Informieren Sie sich in unserem Blog

Wohnung mieten trotz Insolvenz

Wohnung mieten trotz Insolvenz

Was tun bei Steuerschulden?

Pfändbarkeit von Sonderzahlungen wie Zulagen oder Boni

Saubere SCHUFA bei Insolvenz: WAS DARF DIE SCHUFA ÜBERHAUPT?

WAS DARF DIE SCHUFA ÜBERHAUPT: Saubere SCHUFA bei Insolvenz

franck-v-UA3R3P479i8-unsplash (1)5

Das zweite Insolvenzverfahren

Insolvenz Glossar

Alles rund um das Insolvenzrecht finden Sie in unserem Glossar.

A B C D E F G H I J K L M N O Ö P R S T U Ü V W Z

Handeln Sie jetzt

Wir helfen Ihnen, den besten Weg zu finden.

Der größte Fehler in solchen Situationen ist es, nichts zu tun. Aus der anfänglichen Verschuldung wird in einem schleichenden Prozess dann zwangsläufig eine schwer lösbare Überschuldung. Die Folgen können die ganze wirtschaftliche Existenz bedeuten.