Geschäftsführerhaftung

Kennen Sie Ihre Rechte & Pflichten.

Wenn Sie Geschäftsführer einer GmbH oder einer GmbH & Co. KG sind, dann unterliegen Sie bestimmten Haftungsvorschriften. Das bedeutet im Fall einer Insolvenz, dass Ihnen persönlich Ansprüche von den verschiedensten Seiten drohen.

Meist sind es vier Beteiligte, die Forderungen an Sie stellen:

  1. Das Unternehmen könnte in Person des Insolvenzverwalters versuchen, die Insolvenzmasse zu vermehren und bei Verstößen gegen Ihre Gechäftsführerpflichten sich an Ihnen schadlos zu halten. Dazu zählen u. a. die Haftung für Zahlungen an die Gesellschafter aus dem zur Erhaltung des Stammkapitals erforderlichen Vermögen oder die Haftung für Zahlungen nach Eintritt der Zahlungsfähigkeit. Zudem zählen auch die nach Feststellung der Überschuldung sowie Haftung für vom Geschäftsführer verschuldete Verspätung des Insolvenzantrags gegenüber Altgläubigern (Quotenschaden).
  2. Die Neugläubiger, also Geschäftspartner, die erst nach einer vom Geschäftsführer verschuldeten Verspätung des Insolvenzantrags beauftragte Leistungen erbracht haben, könnten ebenfalls Ansprüche stellen.
  3. Sozialversicherungsträger könnten Nachzahlung verlangen, sofern für die Beschäftigten des betroffenen Unternehmens keine Sozialbeiträge abgeführt wurden.
  4. Das Finanzamt kann den Geschäftsführer bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Verletzung der Steuerpflichten persönlich haftbar machen.

Wenn Sie in diese eskalierende Haftungsspirale kommen, können Sie auf unsere Unterstützung zählen. Wir als Fachanwälte begleiten Sie durch das gesamte Insolvenzverfahren und vertreten Sie und Ihre Rechte auch in unangenehmen Haftungsfragen - quer durch alle Rechtsgebiete, die für Sie von Belang werden könnten.

Informieren Sie sich in unserem Blog

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Der größte Fehler in solchen Situationen ist es, nichts zu tun. Aus der anfänglichen Verschuldung wird in einem schleichenden Prozess dann zwangsläufig eine schwer lösbare Überschuldung. Die Folgen können die ganze wirtschaftliche Existenz bedeuten.