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Wissen

Privatinsolvenz: Wenn nichts mehr geht – aber noch nicht alles verloren ist

Anna*, 34, alleinerziehend, zwei Kinder. Nach der Trennung vom Partner blieb sie nicht nur mit der Verantwortung, sondern auch mit den Schulden zurück. Dispo dauerhaft überzogen, Ratenkäufe für Möbel, offene Rechnungen vom ehemaligen gemeinsamen Konto. Jede Mahnung fühlte sich an wie ein persönliches Versagen. Am schlimmsten aber war das Gefühl: „Ich habe versagt – und jetzt komme ich da nie wieder raus.“

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Finanzen im Griff: Wie ein Haushaltsplan vor Schulden schützt

„Es war der Blick in den Kühlschrank, der sie wachrüttelte.“ Sandra (34, alleinerziehende Mutter) teilte den letzten Joghurt mit ihrer Tochter und stellte fest: Noch zehn Tage bis Monatsende. Das Konto war überzogen, die Miete gerade so bezahlt. Erst bei einer Schuldnerberaterin wurde klar: Es fehlte an Überblick. Seitdem führt sie einen Haushaltsplan – und hat ihre Finanzen im Griff.

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Kein Schuldenerlass? Wenn Unterhalt zur Stolperfalle wird (§ 302 InsO)

Ein Vater kämpft sich in die Privatinsolvenz – und sieht sich plötzlich mit alten Unterhaltsforderungen konfrontiert, die angeblich „vorsätzlich pflichtwidrig“ nicht gezahlt wurden. Doch was bedeutet das juristisch – und wann schützt ein simpler Widerspruch vor lebenslanger Zahlungspflicht?

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Wenn der Insolvenzverwalter klingelt – darf der das einfach?

Ein klingelnder Briefträger ist schon nervig – aber wenn plötzlich der Insolvenzverwalter vor der Tür steht, ist das für viele Schuldner:innen ein echter Schock. So ging es auch Herrn L., einem alleinerziehenden Vater aus Thüringen. Nach der Einleitung seines Verbraucherinsolvenzverfahrens stand der Verwalter unangekündigt in seiner Wohnung. Er wollte sich „einen Überblick über das Vermögen“ verschaffen. Herr L. war überrumpelt – und unsicher: Muss ich ihn wirklich reinlassen? Was darf der Verwalter – und was nicht?

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Der Weg aus den Schulden

Frühere Fehler, neue Chancen? – Was sich bei der Restschuldbefreiung ändern soll

Als Michael S. im Jahr 2022 seinen ersten Insolvenzantrag stellte, war er voller Hoffnung. Der gelernte Einzelhandelskaufmann hatte sich nach einer gescheiterten Selbstständigkeit überschuldet, doch das Verfahren versprach einen Neuanfang. Dann kam der Rückschlag: Ihm wurde die Verfahrenskostenstundung entzogen – wegen fehlender Mitwirkungspflicht. Damit war das Verfahren beendet, bevor es richtig begann – und die ersehnte Restschuldbefreiung rückte in weite Ferne.

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Verjährt oder nicht? § 302 InsO und die Feststellungsklage nach Restschuldbefreiung

Stellen Sie sich vor: Ein IT-Dienstleister erbringt über Monate hinweg umfangreiche Leistungen für ein mittelständisches Unternehmen. Als es ums Bezahlen geht, mauert der Kunde – und beruft sich auf finanzielle Engpässe. Der Dienstleister verklagt ihn, erhält 2016 ein Urteil und vollstreckt teilweise. Dann wird es ruhig – bis 2018 das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Die Forderung wird angemeldet, später folgt 2024 die Restschuldbefreiung. Doch der Dienstleister ist überzeugt: Der Schuldner wusste schon beim Vertragsabschluss, dass er nicht zahlen konnte – ein Fall von Eingehungsbetrug!

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Selbstständig und SChulden

Geldauflagen in Strafverfahren: Warum sie bei Insolvenz zurückgefordert werden können

Stellen Sie sich vor, Sie wollen endlich einen Schlussstrich ziehen: Gegen Sie läuft ein Strafverfahren wegen eines Finanzdelikts. Ihr Anwalt handelt eine Einstellung gegen Zahlung einer Geldauflage aus – 100.000 €. Sie nehmen ein Darlehen auf, zahlen alles ordnungsgemäß an das Land und gemeinnützige Organisationen. Fall erledigt. Dachten Sie.

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Revolution aus Köln: Warum das neue OLG-Urteil zur SCHUFA Millionen betrifft

Ein erledigter Eintrag kann trotzdem Wohnung, Kredit oder Job kosten – bisher. Ein aktuelles Urteil des OLG Köln bringt nun Bewegung in die Sache: SCHUFA-Einträge müssen nach Zahlung schneller gelöscht werden. Was das für Verbraucher bedeutet – und wie Betroffene jetzt handeln können.

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